28.03.2022 | ArcelorMittal Bremen

    Umweltschutz beginnt schon in der Ausbildung!

    Die Prozesse bei ArcelorMittal in Bremen, deren Ergebnisse, die Integrität der IT-Systeme, die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz sowie die Umweltleistung und der Energieverbrauch werden fortlaufend überwacht, analysiert, bewertet und verbessert. Umso wichtiger ist es, bereits die jungen Mitarbeiter*innen zu sensibilisieren.


    Der praktische Teil wird vor Ort in den Produktionsbereichen durchgeführt.

    Seit dem neuen Ausbildungsjahr 2021 haben die Kolleg*innen der Umweltschutzabteilung gemeinsam mit der Ausbildung ein tolles Schulungskonzept gestartet. An mehreren zweistündigen Terminen bekommen die Auszubildenden die Themen Naturschutz, Immissionsschutz, Abfallwirtschaft/Hüttenreststoffe, Gewässer-/Bodenschutz, Klimaschutz/Grüner Stahl, Energiemanagement und integriertes Managementsystem (Umweltmanagement/ResponsibleSteel) vermittelt. Die Schulungen bestehen aus einem Theorie- und einem Praxis-Teil. In der Theorie werden unter anderem die grundsätzlichen Anforderungen im Umweltschutz (z. B. allgemeine rechtliche Grundlagen, spezielle Anforderungen für den Standort oder Umweltüberwachung/Monitoring) erläutert. Im praktischen Teil werden verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel die Abwasserbehandlungsanlagen, Filter- und Aufbereitungsanlagen, Deponien, Abfallsammelplätze, Messstationen und Biotope vor Ort besichtigt.

    Am 20.10.2021 waren die Auszubildenden auf der Gießbühne Hochofen 2 und im Konverterbereich im Stahlwerk und haben sich verschiedene Umweltschutzmaßnahmen, wie die Absaugungen, angesehen.

    Es ist wichtig, dass alle unsere Mitarbeiter*innen in Sachen Umweltschutz mitgenommen werden. Mit dem neuen Schulungskonzept soll das Bewusstsein und die Kenntnis für Umweltanforderungen am eigenen Arbeitsplatz und für die Umweltleistung des Standortes gefördert werden. Durch die Teilnahme an Aktionen sollen die Azubis von Anfang an aktiv in die Verbesserung der Umweltleistung eingebunden werden und gleichzeitig als Multiplikator*innen in ihren zukünftigen Einsatzbereichen fungieren.